Antistigmaarbeit: Genie dankt Wahnsinn
Als im Mai diesen Jahres in der Klinik
Hohe Mark die Jubiläumsausstellung “In
die Zukunft gedacht! – Die Geschichte der
Sozialversicherung in Deutschland“ eröffnet wurde,
spielte der Frankfurter Musikprofessor Bernd Ickert
Werke von Wolfgang Amadeus Mozart (1756 - 1791).
In seinen hinführenden Worten betonte Ickert, dass
Mozart trotz seiner künstlerischen Anerkennung
immer mehr in die soziale Isolation abglitt und
letztlich veramt starb (Bei seiner Beisetzung am 5.
Dezember 1791 begleiten nur wenige Freunde die
Leiche zur Einsegnung in den Wiener Stephansdom,
aber niemand mehr den Wagen, der Mozarts Körper
auf den St. Marxer Friedhof bringt. Er wird in einem
Grab mit mehreren anderen Toten und ohne
Grabstein beigesetzt, sodaß seine letzte Ruhestätte
nur ungefähr bestimmt werden kann).
Damals, so Ickert, wunderte man sich manches Mal
über das eigenartige Sozialverhalten des Künstlers.
Heute erkennen Forscher darin eine Erkrankung von
psychiatrischer bzw. nervenärztlicher Relevanz.
Genie dank Wahnsinn(PDF-Datei, 87 KB)
- Dateien:
Genie_und_Wahnsinn_20041101.pdf
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