Die Akte Auguste D.
Als am Sonntag, dem 17. Oktober 2004 auch
Marcel Reich-Ranicki seinen Mantel an der
Garderobe des Kleinen Hauses im
"schauspielfrankfurt" abgab, und gemeinsam
mit ca. 200 Besuchern dem Theaterstück Die
Akte Auguste D. seine Aufmerksamkeit
schenkte war klar, hier passiert etwas
Bedeutsames.
Und so war es auch. Das Bockshorn Theater
Würzburg präsentierte "Die Akte Auguste D." als
Sonderveranstaltung im Rahmen der 90-Jahrfeier
der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität
Frankfurt am Main. Es war eine beeindruckend in
Szene gesetzte Vergegenwärtigung der Psychiatrie
um die Wende des vorletzten Jahrhunderts.
Inhalt: Die Patientin Auguste Deter litt an einer
"Geisteskrankheit", die später nach ihrem Behandler
und Entdecker der Ursache ihres Leidens, Dr. Alois
Alzheimer, benannt wurde. Hierbei spielte der
damalige Assistenzarzt von Alzheimer, Dr. Adolf
Friedländer, eine wichtige Rolle. Dies wird im
Schauspiel auch deutlich. Es war die Zeit, in
welcher Friedländer begann, seine eigene
Klinik für "Nerven- und Gemüthskranke" zu
bauen, die Klinik Hohe Mark in Oberursel.
Die Akte August D.
(PDF-Datei, 297 KB)
- Dateien:
Akte_Auguste_D..pdf
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