Neues aus der Antistigmaforschung
Das Stigma psychischer Krankheit aus Sicht der Patienten – Ein Überblick
Angermeyer stellt mit seinem Artikel eine weithin
übersehene Frage. Ziel seiner Arbeit ist es, "einen
Überblick über die Forschung zur subjektiven
Stigmatisierung psychisch Kranker zu geben“. Seine
Antworten sind u. a. auch für die Öffentlichkeitsarbeit
einer Psychiatrie von großer Bedeutung.
Doch zunächst zur Frage, ich stelle sie mit meinen
Worten: Könnte es sein, dass Menschen mit
psychischen Erkrankungen sich zu einem gewissen
Teil selbst stigmatisieren? Dass z.B. das subjektive
Empfinden eines Kranken, er werde gemieden, zu
einer Schutzreaktion führt, die „noch“ gar nicht nötig
ist. Der Betroffene könnte also eine Stigmatisierung
erleben, die „noch“ keine ist.
Ja, sagt Angermeyer. Er spricht hier von einer
antizipierten Stigmatisierung, sozusagen von einer
sich selbst erfüllenden negativen Prophetie
Antizipiertes Stigma
(PDF-Datei, 111 KB)
- Dateien:
Angermeyer_20040903.pdf
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