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Klinik Hohe Mark
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Oberursel feierte mit!

13. Juni 2010. Das Fest der Begegnung 2010 - beobachtet von der Oberurseler Woche.

Festgottesdienst "Du lebst". Rainer Jung, Krankenhausdirektorin Anke Berger-Schmitt, DGD-Direktor Dr. Joachim Drechsel und Annette Lenhard (Foto: Parausel).

Danke an die Oberurseler Woche

Jobst Parusel, freier Mitarbeiter der Oberurseler Woche, hat sich den ganzen Tag Zeit genommen, um das Fest der Begegnung zu beobachten. Herzlichen Dank an dieser Stelle für das große Interesse. Der Artikel erschien in der Ausgabe vom 17. Juni 2010. Hier einige Beobachtungen aus Sicht von Jobst Parusel: 

„Über tausend Menschen besuchten das "Fest der Begegnung 2010" der Klinik Hohe Mark, die damit vor zwölf Jahren den bis dahin üblichen Besuchertag "Haus der offenen Tür" ablöste. Allein den Festgottesdienst mit dem Motto: "Du lebst", den der Direktor des Deutschen Gemeinschafts-Diakonieverbandes, Pfarrer Dr. Joachim Drechsel, zelebrierte, wohnten 500 Gäste bei, die teilweise vor dem vollbesetzten Zelt saßen.“

Die VIP`s des Tages

Ausführlich schreibt der Journalist über die VIPs des Tages:

„Die Schirmherrschaft über das vorbildlich organisierte Fest hatte Landrat Ulrich Krebs übernommen, der dieses empfohlen hatte als "wunderbare Veranstaltung", die dazu beiträgt, die wichtige Arbeit der Klinik Hohe Mark kennen zu lernen". Der Landrat und sein Vorgänger Jürgen Banzer, nunmehr als hessischer Sozialminister fürs Gesundheitswesen verantwortlich, waren die wichtigsten Ehrengäste, die zur feierlichen Eröffnung des "Zentrums für Körper- und Bewegungstherapie" von Klinikdirektorin Anke Berger-Schmitt neben Bürgermeister Hans-Georg Brum und bekannten Repräsentanten der Kommunalpolitik begrüßt wurden. Bereits beim morgendlichen Gottesdienst hatte die Krankenhausdirektorin neben dem Leiter der Theologischen Hochschule, Professor da Silva, den ehemaligen Klinikchef Dr. Heinrich von Knorre, Geschäftsführer i.R. Jürgen Hiecke und auch Pflegedienstleiterin Assmann willkommen geheißen."

Ich lebe ...

Den Eröffnungsgottesdienst hat Jobst Parusel so erlebt:

"Die Gottesdienstbesucher wurden von Rainer Jung am Klavier, Sängerin Annette Lenhard. Chefarzt Dr. Dietmar Seehuber an der Gitarre, Sabine Dreifert am Schlagzeug sowie Johannes Lenhard an der Bassgitarre musikalisch eingestimmt. Nach dem Lied "Du gibst das Leben, das sich wirklich lohnt", eröffnete Friedhelm Grund von der Klinikseelsorge den Gottesdienst. Pfarrer Drechsel setzte sich in seiner Predigt am Beispiel des Werbespruchs "Lebst Du noch oder wohnst Du schon?" mit der biblischen Antwort, "Ich lebe und Ihr sollt auch leben" auseinander und vermittelte den Zuhörern anschaulich, worauf es in einem erfüllten Leben ankommt.

Volles Programm

Auf die Fülle des Programms, kommt die Oberurseler Woche nur kurz zu sprechen. Verständlich, bei so vielen Angeboten. Von daher noch einmal das Programm zum Nachlesen: Hier ->

"Das Festprogramm bot neben Informationsständen gegen Suchtgefahren und für gesunde Ernährung Führungen durch die Klinik an, die in ihren drei Abteilungen Psychiatrie, Physiotherapie und Psychosomatik über insgesamt 216 Betten verfügt. Jährlich werden dort über 2100 Patienten betreut, die bei einer durchschnittlichen Verweildauer von 35 Tagen rund 350 Mitarbeiter, darunter 35 Ärzte und 163 Personen Pflegepersonal, beschäftigen."

Diakonissen aus Velbert

Schön, wie der Journalist das Gespräch mit unseren Diakonissen und Ehemaligen suchte:

"Diakonissen des rheinischen Mutterhauses aus Velbert feierten ein ein fröhliches Wiedersehen im Park, wo sich einige auch noch ehrenamtlich in das Begegnungsfest einbrachten. "Wir sind ja nur noch fünf“. stellte Schwester Margarethe Quincke ihre Kolleginnen Gunhild Flemming und Gerda Schäfer vor, die alle in Tracht erschienen waren. Vor dem Haus Saalburg trafen sich nach dem Mittagessen drei Schwestern, die schon seit über 25 Jahren dabei waren, wobei Leonie, die bereits 1972 in der Klinik begann, die erste Philippinin war, die sich in den 197Oer- Jahren mit ihren Kolleginnen Marianne und Renate die Arbeit teilte."

Haus Quelle

Zum Abschluss beschreibt Jobst Parusel seine Gedanken zu Eröffnung des Zentrums für Körper- und Bewegungstherapie, dem neuen Haus Quelle.

"Später traf sich ein Teil der Gäste mit den politischen Honoratioren im neuen Zentrum für Körper- und Bewegungstherapie, das von der FAAG Technik GmbH für 1,8 Millionen Euro innerhalb eines Jahres errichtet wurde, nachdem dieser Neubau bereits vor 15 Jahren bei der Umorganisation der Klinik ins Auge gefasst worden war. Als 2008 vom Land Hessen 1,4 Millionen Euro Fördermittel für den Neubau bereitgestellt wurden, konnte im April 2009 mit dem Bauwerk begonnen werden. Bei 3080 Kubikmeter umbauten Raum entstanden auf einer Nutzfläche von 790 Quadratmetern eine 100 Quadratmeter große Gymnastikhalle mit Geräteraum und Umkleideräumen. Vom Eingang mit Anmeldung und Aufenthaltsraum führt ein Seitenflügel zu Einzeltherapieräumen, Fitnessraum, Massageräumen, Nass-Physiotherapie und die 42 Quadratmeter große weitere Gymnastikhalle. Das multifunktional konzipierte Gebäude kann als Betriebsgebäude für ursprünglich zwei getrennte Geschäftsbereiche genutzt werden.  

FAAG-Geschäftsführer Andreas Schröder bedankte sich bei der Klinikleitung f'ür die gute Zusammenarbeit und den Auftrag, wobei man mit den Kosten noch weit unter den bereitgestellten 2,1 Millioren Euro geblieben sei. Das beeindruckte besonders den Geschäftsführer Dr. Michael Gerhard von der DGD-Krankenhaus GmbH, der während der Rede von Sozialminister Banzer nochmals überrascht wurde. Banzer sagte, er plane für die Klinik weitere acht Millionen Euro Fördergelder ein, die möglichst bald beantragt werden sollten, damit das Geld vom Finanzminister bewilligt wird". Den Grund zur  Freude rundete eine Damengruppe ab, die unter dem Kommando des Physiotherapie-Abteilungsleiters Hans-Werrer Horn einen  temperamentvollen Tanz auf dem nagelneuen Teppichboden darbot.

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