Therapeutischer Qualitätsbericht 2010
Unter Federführung von Chefarzt Dr. Martin Grabe wurden Ende 2009 über drei Monate auf zwei Stationen Erhebungen durchgeführt, die als Therapeutischer Qualitätsbericht 2010 am 1.12.2010 veröffentlicht (Download am Ende des Artikels).
Ausblick
Positives Ergebnis
Die vorliegenden Ergebnisse zeigen an: Die Patienten profitieren von ihrer Behandlung in der Klinik Hohe Mark in hohem Maße! Dies lässt sich fachlich als objektives, statistisch hoch signifikantes Ergebnis belegen.
Auch aus subjektiver Patientensicht zeigt sich, dass die Behandlung, so unterschiedlich sie sich bei jedem einzelnen Patienten, sowohl inhaltlich wie auch von den Rahmenbedingungen gestaltet, als hilfreich wahrgenommen und bewertet wird.
Das christliche Profil wird geschätzt
Dies gilt auch für die geistlichen Angebote der Klinik, die das besondere Setting darstellen, welches für viele Patienten Grund ist, sich bei uns behandeln lassen zu wollen. Halt im Glauben als unterstützende und ergänzende Quelle für Heilung oder Linderung in ein psychiatrisch-psychotherapeutisches Behandlungskonzept zu integrieren ist gelungen und muss auch in Zeiten zunehmender ökonomischer Zwänge erhalten bleiben.
Die Zahlen sind nur ein Ausschnitt
Die vorliegenden Zahlen sind natürlich nur ein Ausschnitt und bilden deshalb nicht die Gesamtheit all unserer Patienten ab. Durch den Einbezug der Fachabteilungen Psychiatrie und Psychotherapie mit ihren entsprechend unterschiedlich gewichteten Beschwerdebildern und Behandlungsansätzen ist es aber aufgrund der erhobenen Daten möglich, ein differenziertes Bild der Lage unserer Patienten darzustellen.
Nicht immer gelingt die Hilfe
Dass einige Patienten aber auch Verschlechterungen angeben, oder einzelne Therapien weniger gut bewerten ist für uns wichtig festzuhalten. Gibt es uns doch immer wieder Anlass, unsere Arbeit kritisch zu reflektieren. Aber es ist auch eine Realität, dass wir nicht allen Menschen im gleichen Maße helfen können. Dazu sind Patienten und Krankheitsbilder zu unterschiedlich und moderierende Faktoren, wie z.B. soziale Umstände bezüglich ihres Einflusses mittels der vorliegenden Daten nicht erschöpfend beurteilbar.
Wir bleiben dran
Gerade deshalb erscheint es uns umso wichtiger, die Art der Datenerfassung beständig weiter zu entwickeln. Die Erfassung der Patientendaten wird im laufenden Jahr bereits fortgesetzt. Wir freuen uns, auch im nächsten Jahr aktuelle Zahlen und Fakten zur Lage unserer Patienten und ihrer Behandlung in der Klinik Hohe Mark an interessierte Menschen weitergeben zu können. Für Anregungen sind wir dankbar.
Hier: Therapeutischer Qualitätsbericht 2010
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