Erster Mountain-Bike-Marathon in der Klinik Hohe Mark
950 Teilnehmer beim Hessentag Mountain Bike Marathon mit Start und Ziel Klinik Hohe Mark
Der Hessentag 2011 hatte einen weiteren Höhepunkt. Der Oberurseler Bike Marathon, der mittlerweile zu den größten und interessantesten Mountain Bike Veranstaltungen in Hessen zählt, hat am 12. Juni mit knapp 1.000 Fahrern das sportliche Programm des Hessentags bereichert. Breitensport war angesagt – jeder der Spaß am Mountain Bike Fahren hat und sich die Strecke zutraute war willkommen. Für alle war etwas dabei. Lange und anspruchsvolle Strecken für ambitionierte Biker, aber auch gemäßigte Strecken für Freizeitsportler.
Der Hochtaunus bietet ein ideales Revier
Der Oberurseler Bike Marathon ist bei den Mountain Bikern im Taunus und im Rhein-Main Gebiet mittlerweile bestens bekannt. Bereits im letzten Jahr hat die Veranstaltung 600 Teilnehmer an den Start gelockt. Der Hochtaunus bietet ein ideales Revier – sportlich und fahrtechnisch herausfordernd, aber auch landschaftlich attraktiv und abwechslungsreich. Die Strecken verlaufen fast ausschließlich auf Waldwegen
Start/Ziel: Klinik Hohe Mark
Der Platz für Start und Ziel war in diesem Jahr im Park der Klinik Hohe Mark. Es gab vier verschiedene Strecken zwischen 26 und 68 Kilometern, auf denen insgesamt 550 bis 1700 Höhenmeter zu bewältigen waren. Die einfachste Strecke (26 km, 550 hm) führte über die landschaftlich reizvollen Hühnerbergwiesen zum Forsthaus Altkönig und nach einer halben Umrundung des Altkönigs zum Fuchstanz. Von dort ging es weiter über Sandplacken und Lindenberg zurück zur Hohemark.
Fuchstanz, Eichkopf und mehr
Wer kurz vor dem Fuchstanz ins obere Reichenbachtal abbog, kam auf die längeren Strecken. Die nächst schwierigere Strecke (34 km, 750 hm) verlief zunächst um den Kleinen und den Großen Feldbergs mit zusätzlichen 200 Höhenmetern und führte anschließend mit einem kurzen und fahrtechnisch interessanten Downhill zurück auf die Hauptstrecke zum Sandplacken. Wer noch etwas mehr Kondition und technisches Fahrkönnen mitbrachte, der fuhr nach dem Sandplacken noch eine Extra-Runde über Eichkopf, Herzberg und Bleibeskopf und genoss anschließend noch eine ordentliche Steigung auf der Elisabethenschneise (43 km, 1000 hm).
Für ganz Sportliche: 68 km unf 1700 Höhenmeter
Die längste und anspruchsvollste Strecke (68 km, 1700 hm) bog beim Kleinen Feldberg ab in eine Extra-Runde über Glaskopf, Zacken und Wüstems nach Reichenbach. Anschließend ein heftiger Anstieg nach Seelenberg, von dort wieder hinab ins landschaftliche reizvolle Weiltal, bevor schließlich die anspruchsvollste Steigung dieser Tour mit mehr als 300 Höhenmetern am Stück zurück auf die Hauptstrecke zum Großen Feldberg führte.
Vereinbarkeit vomn Sport und Natur
Mountain Sports hatte die Streckenführung in teilweise mühevoller Kleinarbeit gemeinsam mit den Förstern des Hochtaunus ausgewählt. Es galt, einerseits attraktive Strecken für Mountain Biker zu finden und andererseits im Einklang mit der Natur zu bleiben, indem z.B. Wildruhezonen berücksichtigt werden. Dieses ist gut gelungen. Da zudem das Jahr 2011 das „Internationale Jahr der Wälder“ ist und Mountain Sports den Schutz der Wälder unterstützt, hat der Verein sich kurzerhand mit der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald zusammengetan und den Bike Marathon als eine der weltweiten Veranstaltungen für diese Initiative nominiert. Eine besondere Unterstützung erhielt Mountain Sports von der Bergwacht, die auf dem Feldberg für den Bike Marathon eine zusätzliche Bereitschaft einrichtete.
Gesundheitscheck für die Pumpe
Als die Mountain Biker das Ziel erreicht hatten, erwartete sie auf dem Gelände der Klinik Hohe Mark eine besondere Attraktion. Die Klinik veranstaltete hier anlässlich des Hessentags einen „Gesundheitspark“, der das Ziel hatte, das Wissen und die Motivation für die eigene Gesundheit zu stärken. Neben einer individuellen Beratung wurde auch ein medizinischer Gesundheitscheck angeboten. Für alle Gäste und speziell für die Mountain Biker wurden am 12. Juni kostenlose Herzkreislauf-Messungen durchgeführt. Wer wollte konnte kann also prüfen lassen, wie fit die eigene Pumpe nach der Zieleinfahrt noch war.

























