Hilfe für Ruanda
Aktuelle Fotoausstellung in der Klinik Hohe Mark
Afrika: Lachende Kinder, einfaches Leben und Hoffen auf Zukunft
In der grundsätzlichen Freude am Leben gibt es keine Unterschiede zwischen den Menschen in Europa und Afrika. Das verbindet uns als Kinder Gottes in der einen Welt. Die Unterschiede liegen woanders.
Afrika: Ein geschundenes Land
Afrika ist ein geschundenes Land, voller Sehnsucht nach Sicherheit, Frieden und einem Minimum an Wohlstand. Kriege, Aids, wirtschaftliche Abhängigkeiten und anderes mehr hindern die Menschen an der Entfaltung eines würdevollen Lebens. So sind die Chancen in Afrika, z.B. älter zu werden, wesentlich schlechter als in Europa. Die durchschnittliche Lebenserwartung ist in Afrika ca. 30% geringer als in Europa und fällt - wegen Aids - rasant weiter ab.
Zurzeit wird das Durchschnittsalter in Ruanda angegeben mit 42 Jahren. Dies bedeutet aber schon einen Fortschritt durch eine trotz allem sich langsam bessernde medizinsiche Versorgung um ca. 4 Jahre.
Afrika: Hilfe in Würde
Afrika zu helfen ist zutiefst auch eine Herausforderung für christliche Kirchen und Werke. Diese Hilfe darf jedoch kein gönnerhafter Akt selbstgerechter Gewissenberuhigung sein. Sie muss die Würde der Menschen vor Ort stärken und die Bevölkerung Afrikas in der geschwisterlichen Verantwortung füreinander ermutigen.
Afrika: Klinik Hohe Mark
Im weltweiten Netzwerk des Deutschen Gemeinschafts Diakonieverbandes (DGD) ist die Klinik Hohe Mark mit Afrika verbunden. Die Schwesternschaft "Abaja ba Kristo" des DGD im Dorf Rubengera in Ruanda ist u.a. Trägerin einer Grundschule. Hier unterstützte die Klinik Hohe Mark im Jahr 2009 ganz konkret den Englischunterricht mit Lehrmitteln. Englisch, als die zukünftige Wirtschaftssprache Ruandas, ist ein wesentlicher Schlüssel für Bildung und berufliche Perspektiven. Für das Jahr 2010 ist eine Unterstützung für weitere DGD-Ausbildungsprojekte in Ruanda - vor allem im Gesundheitsbereich - geplant.
Ruanda: Ein Besuch in Afrika
Ende 2008 besuchte eine Delegation aus Einrichtungen innerhalb des DGD Ruanda und die Schwesternschaft "Abaja ba Kristo". Mit dabei:
Yvonne-Madeleine Gothan, Referentin der Krankenhausdirektorin (auf dem Foto ist rechts Frau Gothan mit einem Kind im Arm zu sehen).
Die fotografischen Eindrücke einer erlebnisreichen Reise sind in einer Ruanda-Ausstellung zusammengefasst. Diese wird zurzeit - in einer kleinen Auswahl - im Kirchsaal der Klinik präsentiert. Anschließend werden diese Bilder als Wanderausstellung in verschiedenen Einrichtungen des DGD gezeigt.
Einen schriftlichen Reisebericht der DGD-Delegation finden Sie hier ->
Allgemeine Informationen über das Land Ruanda finden Sie hier ->
Ausstellungsmotive "Kinder"
Ausstellungsmotive "Begegnungen im Alltag"

- Die Lasten, die die Kinder tragen müssen, sind schwer... nicht nur die, die sie auf ihren kleinen Köpfen tragen müssen...

- Das tägliche Geschirr wird abgewaschen im Waisenhaus der Missionsstation - jeder muss anpacken, ob groß oder klein
Ausstellungsmotive "Infrastruktur - Straßen und Geschäftswelt"
Ausstellungsmotive "Landwirtschaft"

- Landwirtschaft - eine Ananaspflanze im "Vorzeigefeld" des landwirtschaftlichen Anbaus der Mission in Rubengera. Eine Ananas muss ca. 1,5 Jahre wachsen, bis man sie ernten kann. Wenn man einmal eine solche frisch geerntete Ananas gegessen hat, vergißt man diesen Geschmack nie wieder in seinem Leben.

- Eine neue Sorte Bananenbäume werden gezüchtet. Eine Staude wiegt statt herkömmlich 55 kg dann ca. 105 kg. Diese Bananen wachsen ohne Dünger etc., also "bio"mäßig. Die Bananen haben einen etwas fruchtigen, säuerlichen, aber total erfrischenden Geschmack. Leider werden sie nicht exportiert, da sie nicht den Normen des europäischen Gaumens bzw. des Blickes entsprechen: "Sie sind zu krumm..."
























































