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Klinik Hohe Mark
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Hilfe für Ruanda

Aktuelle Fotoausstellung in der Klinik Hohe Mark

Strahlende Kinderaugen trotz Krankenhausaufenthalt (aufgenommen im Krankenhaus Remera).
Egal ob Hutu oder Tutsi ... Kinder versprechen dem Land eine Zukunft (aufgenommen im orthopädischen Krankenhaus in Gatagara).
Hauptstadtansicht Kigali "ein ganz normales Wohnviertel"
Warten auf den Arzt - alter Mann fotografiert im Gesundheitszentrum in Rubengera
Diakonisse Tanja Brandl wurde freudestrahlend, aber auch neugierig von Waisenkindern der Missionsstation in Rubengera gegrüßt
Abschied von unseren Schwestern und Brüdern der Missionsstation in Rubengera
Unsere Schwesternschaft Abaja ba Kristo aus Rubengera.
Schultafel für den Englischunterricht
Dies ist nicht das Klassenzimmer der sieben Zwerge, nein, dies ist ein Klassenzimmer für die Vorschulkinder in Rubengera. Die Kiddis werden betreut und unterrichtet von den Schwestern der Mission.
Unser Besuch im Waisenhaus der Mission. Viele der Kleinen werden einfach ausgesetzt und ihrem Schicksal überlassen, weil die Eltern nicht mehr in der Lage sind, sie zu ernähren. Einige Kinder davon sind HIV-infiziert.

Afrika: Lachende Kinder, einfaches Leben und Hoffen auf Zukunft

In der grundsätzlichen Freude am Leben gibt es keine Unterschiede zwischen den Menschen in Europa und Afrika. Das verbindet uns als Kinder Gottes in der einen Welt. Die Unterschiede liegen woanders.

Afrika: Ein geschundenes Land

Afrika ist ein geschundenes Land, voller Sehnsucht nach Sicherheit, Frieden und einem Minimum an Wohlstand. Kriege, Aids, wirtschaftliche Abhängigkeiten und anderes mehr hindern die Menschen an der Entfaltung eines würdevollen Lebens. So sind die Chancen in Afrika,  z.B. älter zu werden, wesentlich schlechter als in Europa. Die durchschnittliche Lebenserwartung ist in Afrika ca. 30% geringer als in Europa und fällt - wegen Aids - rasant weiter ab.
Zurzeit wird das Durchschnittsalter in Ruanda angegeben mit 42 Jahren. Dies bedeutet aber schon einen Fortschritt durch eine trotz allem sich langsam bessernde medizinsiche Versorgung um ca. 4 Jahre.

Afrika: Hilfe in Würde

Afrika zu helfen ist zutiefst auch eine Herausforderung für christliche Kirchen und Werke. Diese Hilfe darf jedoch kein gönnerhafter Akt selbstgerechter Gewissenberuhigung sein. Sie muss die Würde der Menschen vor Ort stärken und die Bevölkerung Afrikas in der geschwisterlichen Verantwortung füreinander ermutigen.

Afrika: Klinik Hohe Mark

Im weltweiten Netzwerk des Deutschen Gemeinschafts Diakonieverbandes (DGD) ist die Klinik Hohe Mark mit Afrika verbunden. Die Schwesternschaft "Abaja ba Kristo" des DGD im Dorf Rubengera in Ruanda ist u.a. Trägerin einer Grundschule. Hier unterstützte die Klinik Hohe Mark im Jahr 2009 ganz konkret den Englischunterricht mit Lehrmitteln. Englisch, als die zukünftige Wirtschaftssprache Ruandas, ist ein wesentlicher Schlüssel für Bildung und berufliche Perspektiven. Für das Jahr 2010 ist eine Unterstützung für weitere DGD-Ausbildungsprojekte in Ruanda - vor allem im Gesundheitsbereich - geplant.

Ruanda: Ein Besuch in Afrika

Ende 2008 besuchte eine Delegation aus Einrichtungen innerhalb des DGD Ruanda und die Schwesternschaft "Abaja ba Kristo". Mit dabei:
Yvonne-Madeleine Gothan, Referentin der Krankenhausdirektorin (auf dem Foto ist rechts Frau Gothan mit einem Kind im Arm zu sehen).

Die fotografischen Eindrücke einer erlebnisreichen Reise sind in einer Ruanda-Ausstellung zusammengefasst. Diese wird zurzeit - in einer kleinen Auswahl - im Kirchsaal der Klinik präsentiert. Anschließend werden diese Bilder als Wanderausstellung in verschiedenen Einrichtungen des DGD gezeigt.

Einen schriftlichen Reisebericht der DGD-Delegation finden Sie hier ->

Allgemeine Informationen über das Land Ruanda finden Sie hier ->

Ausstellungsmotive "Kinder"

Bruder und Schwester / die größeren Kinder passen in der Regel auf ihre kleineren Geschwister auf
Großer Bruder betreut kleines Geschwisterkind in der Klinik Kirinda
Stolzer Junge mit Brille
Freudige Begrüßung überall und immer wieder die Rufe "Mzungo, Mzungo... " (weiße Neger)

Ausstellungsmotive "Begegnungen im Alltag"

Hauptverkehrs- und Transportmittel im ganzen Land sind die eigenen Beine und der Kopf
Die Lasten, die die Kinder tragen müssen, sind schwer... nicht nur die, die sie auf ihren kleinen Köpfen tragen müssen...
Das tägliche Geschirr wird abgewaschen im Waisenhaus der Missionsstation - jeder muss anpacken, ob groß oder klein
Jedes Waisenhaus der Mission hat eine eigene kleine Küche zur Selbstversorgung - hier hilft ein Mädchen aus dem Ort Rubengera
Gekocht wird auf dem Land nur auf offenen Feuerstellen - hier die Kochstelle der Schwesternküche der Mission Rubengera - im Hintergrund Säcke mit der Holzkohle und Eßbananen-Stauden
"Küchenalltag" in unserer Missionsstation bei den Missionsschwestern in Rubengera
Frau mit einem etwas mißtrauischem Blick und winkende Kinder
Offene Feuerstellen prägen das Landschaftsbild
Frau Gothan von der Klinik Hohe Mark probiert sich in der afrikanischen Kochkunst

Ausstellungsmotive "Infrastruktur - Straßen und Geschäftswelt"

Behälter zum Befüllen mit Benzin - diese kann man an der Tankstelle kaufen - manchmal werden sie auch als Wassertransportbehälter genutzt
Ein Motorradhelm der etwas anderen Art ...
Gesundheitszentrum Rubengera - Krankentransport mit dem Motorrad - eine Patientin mit Krücken wird von einem Motorrad-Taxi abgeholt
Offizielles Verkehrsmittel in ganz Ruanda sind die Taxi-Motorräder - man sieht sie in den Städten zu tausenden und auch auf dem Land
Auszug aus dem Reisetagebuch "Abenteuerliche Fahrt... Die Brücken, bestehend meist aus Holzbohlen, sehen meist gut aus. Nur an wenigen Stellen muss man diese genau treffen." ...
Ein übliches kleines Handelszentrum...
Wochenmarkt in Kibuye nähe dem Kivu-See an der Grenze zum Kongo. "Silberfische" in Hülle und Fülle, die an der Sonne getrocknet werden. Man kann es deutlich sehen und auch riechen ...
Ein größeres Einkaufszentrum mit allen möglichen kleinen Verkaufsläden wie z.B. Apotheke, Lebensmittelladen, Bistro, Geschenkartikel, Bekleidung etc.

Ausstellungsmotive "Landwirtschaft"

Landwirtschaft - eine Ananaspflanze im "Vorzeigefeld" des landwirtschaftlichen Anbaus der Mission in Rubengera. Eine Ananas muss ca. 1,5 Jahre wachsen, bis man sie ernten kann. Wenn man einmal eine solche frisch geerntete Ananas gegessen hat, vergißt man diesen Geschmack nie wieder in seinem Leben.
Eine neue Sorte Bananenbäume werden gezüchtet. Eine Staude wiegt statt herkömmlich 55 kg dann ca. 105 kg. Diese Bananen wachsen ohne Dünger etc., also "bio"mäßig. Die Bananen haben einen etwas fruchtigen, säuerlichen, aber total erfrischenden Geschmack. Leider werden sie nicht exportiert, da sie nicht den Normen des europäischen Gaumens bzw. des Blickes entsprechen: "Sie sind zu krumm..."
Wochenmarkt - die Früchte werden auf dem Boden ausgebreitet und so auch gleichzeitig getrocknet.
Eine typische Rinderherde aus Afrika wird von einem Halbwüchsigen gehütet.

Spender gesucht!

Wenn Sie das hier beschriebene Ausbildungsprojekt der DGD-Schwesternschaft in Ruanda unterstützen möchten, freuen wir uns über eine Überweisung mit dem Stichwort "Ruanda" auf unser Spendenkonto. Herzlichen Dank!

Taunus Sparkasse Nr. 700 83 09  / BLZ: 512 500 00

Einzugsermächtigung

Aus Henning Mankell´s afrikanischen Reisenotizen

"Menschen, die mich gut kennen, sagen, dass ich öfter lache, wenn ich in Afrika bin. Ich weiß nicht, ob das stimmt, und sicherlich ist es manchmal schwer zu lachen, wenn man von so viel Elend umgeben ist.

Aber der Afrikaner ist ein Mensch, der lacht. Inmitten all der harten Arbeit, inmitten all dieses Kampfes ums Überleben, just in dem Moment, wenn alles den Bach runter zu gehen scheint, muss Zeit sein für ein Lachen. Um Energie zu tanken und um sich selbst zu vergewissern: Probleme wird es auch morgen noch geben, vielleicht sogar noch schlimmere als heute.

Also lachen die Afrikaner, und ich lache mit ihnen. Zu einer intelligenten Strategie des Überlebens gehört das Lachen. Sonst wäre alles düster und ohne Hoffnung."

Ein Bilder-Rätsel aus Ruanda

Zur Lösung bitte ganz nach unten scrollen.

Ausstellungsmotive "Medizinische Versorgung"

Waschgelegenheit vor einem OP-Saal für das OP-Team
Auf dieser Krankentrage werden die Patienten zum Krankenhaus getragen. Dies übernehmen meist vier Träger und es geht manchmal bis zu 50 km durch unwegsames Gelände, bis man im Krankenhaus angekommen ist.
Ein OP-Saal mit einer guten Ausstattung. Finanziert und ausgestattet mit ausländischen Spendengeldern. Was fehlt sind ausgebildete Operateure und ein OP-Team. So bleiben diese Säle oft wochenlang leer stehen, bis dann ausländische Ärzte zum Operieren kommen.
Frühgeborenenstation - die Inkubatoren sind meist defekt oder funktionieren nur teilweise.
Hauseigene orthopädische Werkstatt im Krankenhaus Kilima. Dieses Krankenhaus wird ausschließlich mit italienischen Spendengeldern finanziert. In regelmäßigen Abständen kommen belgische Ärzte, um dann 14 Tage lang 24 Stunden am Tag zu operieren.
Inkubatoren zur Frühchenversorgung. 2 von den 4 Geräten sind defekt. Sie können nicht repariert werden, da es keine ausgebildeten Techniker vor Ort gibt.
In Ruanda gibt es kein Krankenhaus mit Vollverpflegung. Hier abgebildet eine "Patientenküche", in der die Angehörigen das Essen für ihre kranken Familienmitglieder an offener Feuerstelle im Krankenhaus selbst kochen.
Ein Kreißsaal... Im Durchschnitt bekommt eine Frau in Ruanda 5,8 Kinder. Das Bewußtsein für eine Familienplanung ist gering, obwohl staatlicherseits Unterstützung gegeben wird (z.B. kostenlose Präventionsmittel).
Orthopädisches Kinder-Zentrum in Gatagara. Die Kleinen bleiben oft monatelang in der Einrichtung. Behandelt und operiert werden Kinder mit körperlichen Mißbildungen oder Beeinträchtigungen, Augenheilkunde und Schwerhörigkeit. Operiert wird wie überall durch ausländische Ärzte, die für 2-3 Wochen dann ins Land kommen.
Eine Mutter mit Neugeborenem.
Meist teilen sich mehrere Patienten ein Bett und die Familienangehörigen schlafen unter dem Bett auch in dem Zimmer.

Henning Mankell

"Was Afrika mich gelehrt hat ist, dass das Schlimmste auf der Welt die Tatsache ist, dass es so viel unnötiges Leid gibt ... Jedes Kind im Lesen und Schreiben zu unterrichten, würde nicht viel mehr Geld kosten, als in der westlichen Welt für Haustierfutter ausgegeben wird!"

Ausstellungsmotive "Natur"

Ruanda - Blick aus dem Flugzeug auf dieses wunderschöne Land.
Diese Bewohner des Akagera-Nationalparks (auch Kagera-Nationalpark) begrüßten uns gleich an Eingang zum Park.
Der Nationalpark befindet im äußersten Nordwesten des Staates Ruanda als Naturschutzgebiet zwischen Uganda und Tansania.
Diese Büffelherde fühlt sich wohl in dem 900 km² großen sehr wasserhaltigen und teilweise sumpfigen Gebiet.
Giraffen in Lebensgröße mit einem weiten Blick über den Nationalpark.

Bilder-Rätsel: Hier ist die Lösung!

Dies ist ein Bananenbaum mit Früchten!

ProCumCert Kto

Die Klinik Hohe Mark ist nach den Regeln der Kooperation für Transparenz und Qualität im Gesundheitswesen GmbH (KTQ-GmbH) und der proCum Cert GmbH zertifiziert und unter der Nr.: 2009-0005-OBER-12-E-00277 registriert.

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