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Um betroffenen Menschen nach allen Regeln der Kunst und nach aktuellem medizinischen Standard helfen zu können, steht am Anfang einer Behandlung die Feststellung einer zutreffenden Diagnose durch einen Arzt, bzw. Facharzt.

Hierfür wurde von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) die sogenannte "Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitspro- bleme" (ICD-10) erstellt und im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit ins Deutsche übertragen. 

Die folgende Beschreibung ist eine allgemeinverständliche, gekürzte Fassung auf Grundlage der ICD-10.

Depressive Episoden

Nach den Kriterien der ICD-10 werden z.B. sog. depressive Episoden in etwa folgender Weise beschrieben:

Gedrückte Stimmung, Verminderung von Antrieb und Aktivität

Bei den typischen leichten, mittelgradigen oder schweren depressiven Episoden, leidet der betroffene Patient unter einer gedrückten Stimmung und einer Verminderung von Antrieb und Aktivität.

Verminderte Freude, Müdigkeit, Schlaf- und Appetitlosigkeit

Die Fähigkeit zu Freude, das Interesse und die Konzentration sind vermindert. Ausgeprägte Müdigkeit kann nach jeder kleinsten Anstrengung auftreten. Der Schlaf ist meist gestört, der Appetit vermindert.

Schwindendes Selbstvertrauen

Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen sind fast immer beeinträchtigt. Sogar bei der leichten Form kommen Schuldgefühle oder Gedanken über eigene Wertlosigkeit vor.

Gedrückte Stimmung

Die gedrückte Stimmung verändert sich von Tag zu Tag wenig, reagiert nicht auf Lebensumstände und kann von sogenannten "somatischen" (körperlichen) Symptomen begleitet werden, wie Interessenverlust oder Verlust der Freude.

Depressive Episoden, von leichter bis schwerer Ausprägung

Früherwachen, Morgentief, deutliche psychomotorische Hemmung, Gereiztheit, Appetitverlust, Gewichtsverlust und Libidoverlust. Abhängig von Anzahl und Schwere der Symptome ist eine depressive Episode als leicht, mittelgradig oder schwer zu bezeichnen.

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Hilfe ist möglich!

Dank des medizinischen Fortschritts müssen psychische Erkrankungen nicht mehr den Schrecken vergangener Zeiten haben. Hilfe ist möglich!

Gestiegene Behandlungsmöglichkeiten für psychische Erkrankungen

Wissenschaftliche Ursachenforschung, Entwicklung moderner Behandlungs- und Therapiemethoden, wirksame Medikamente, gestiegene sozial-, ergo-, physiotherapeutische und pflegerische Kompetenz und viele andere Faktoren mehr geben heutzutage begründeten Anlass zur Hoffnung auf Hilfe, Linderung und zuweilen auch auf Heilung von psychischen Erkrankungen.

Behandlung in der Klinik Hohe Mark Oberursel und Frankfurt

Die Klinik Hohe Mark bietet folgende Möglichkeiten zur Behandlung psychischer Erkrankungen und Störungen an:

Artikel und Informationen über Depressionen

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