Dement?
Um betroffenen Menschen nach allen Regeln der Kunst und nach aktuellem medizinischen Standard helfen zu können, steht am Anfang einer Behandlung die Feststellung einer zutreffenden Diagnose durch einen Arzt, bzw. Facharzt.
Hierfür wurde von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) die sogenannte "Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitspro- bleme" (ICD-10) erstellt und im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit ins Deutsche übertragen.
Die folgende Beschreibung ist eine allgemeinverständliche, gekürzte Fassung auf Grundlage der ICD-10.
Demenz
Demenz bezeichnet ein Krankheitsbild als Folge einer meist chronischen oder fortschreitenden Krankheit des Gehirns. Hier sind viele wesentliche Funktionen, einschließlich Gedächtnis, Denken, Orientierung, Auffassung, Rechnen, Lernfähigkeit, Sprache und Entscheidungsfähigkeit gestört. Das Bewusstsein ist davon nicht betroffen.
Leitsymptom Gedächtnisstörung
Am Anfang der Erkrankung stehen Störungen des Kurzzeitgedächtnisses und der Merkfähigkeit. In ihrem weiteren Verlauf verschwinden auch bereits eingeprägte Inhalte des Langzeitgedächtnisses, so dass die Betroffenen zunehmend die während ihres Lebens erworbenen Fähigkeiten und Fertigkeiten verlieren.
In der stationären Therapie geht es in erster Linie um die Feststellung einer gesicherten Diagnose und um die Überleitung in eine professionelle Pflege, u.a. auch zur Entlastung der Angehörigen.







